Visualisierungsworkshop auf dem “Creative Thinking X”

 

Resilienz-Methoden erlernen beim Creative Thinking X

Am 28.03.2018 wurden Querdenkerinnen und Querdenker, Experten und Expertinnen, Entwicklerinnen und Entwickler sowie kreative Visionäre und Visionärinnen an die Leuphana Universität nach Lüneburg eingeladen, um sich gemeinsam über Creative Thinking Tools auszutauschen. Mit dem inhaltlichen Anspruch einer Konferenz und der Freiheit eines Open Space Workshops schuf das Creative Thinking X eine ganz neue, Ideen beflügelnde Event-Erfahrung.  In diesem Jahr drehte sich dabei neben der Aneignung von Kreativmethoden alles um das Zauberwort Resilienz. Und es stimmt, dass in unserer digitalisierten und globalisierten Welt Trends und Abläufe so schnell ihre Richtung ändern, dass man unmöglich auf alle Szenarien vorbereitet sein kann. Resilienz (oder auch englisch: “resilience”) ist dabei die Schlüsselkompetenz, die Menschen, Unternehmen oder auch Institute widerstandsfähiger gegen unvorhergesehene Krisen macht. Mit welchen Methoden man das eigene Resilience Management verbessern kann, wurde auf dem Creative Thinking X in verschiedenen Vorträgen und Workshops spielerisch erarbeitet.

 

Visualisieren heißt verstehen! Unser Designdoppel Visualisierungsworkshop

“Könntet ihr euch vorstellen, auf unserem Creative Thinking X Event einen Visualisierungsworkshop zu geben?” Als wir vom Designdoppel von den Veranstaltern der Leuphana Universität diese Frage gestellt bekamen, waren wir sofort begeistert dabei. Nachdem unser Graphic Recording Seminar für die Illustratoren Organisation im letzten Jahr so erfolgreich war und uns viel Spaß gemacht hatte, wollten wir unsere Erfahrungen gern wieder mit anderen teilen. In diesem Fall handelte es sich bei den Teilnehmern aber eben nicht um andere Illustratoren, sondern um kreativ Interessierte aus den verschiedensten Branchen. Sie konnten aus fünf verschiedenen Methoden (darunter noch die Themen Design Thinking, Customer Journey, Konfliktlösung durch Unternehmenstheater und kollaborative Kreationsprozesse) zwei zweistündige vertiefende Workshops auswählen. Bei unserem Visualisierungsworkshop freuten wir uns sehr über die hohe Nachfrage und die rege Teilnahme. Denn Visualisierung ist eine Technik, die jeder auch ganz ohne Kunststudium anwenden kann, um Gedanken und Prozesse für sich selbst sowie für andere besser verständlich zu machen. Um die Angst vor dem Zeichenstift zu nehmen, gaben wir unseren Teilnehmern viele Tipps und Beispiele in die Hand, um mit einfachen Schriften, Symbolen und Figuren ihre Ideen lebendig zu machen. Es geht dabei nicht um das einzelne Kunstwerk, sondern um eine visuelle Idee und dessen Darstellung! Und von den Ergebnissen unserer Teilnehmer (von denen fast die Hälfte am Anfang angab, gar nicht zeichnen zu können), waren wir im Übrigen am Ende wirklich begeistert. Hut ab!

 

 

Und nebenbei noch Graphic Recording

Und weil wir Freude daran hatten, erstellten wir neben unserem Visualisierungsworkshop noch ein Graphic Recording vom gesamten Creative Thinking X Event. Natürlich ganz designdoppelmäßig beide gleichzeitig auf einem großen Blatt Papier. Dabei deckt die Illustration die verschiedenen Vorträge ab: Warum wurde das Thema Resilienz für das Creative Thinking X ausgewählt? Wie jeder seine eigene Kreativität durch verschiedene Prinzipien trainieren und fördern kann, erklärte zudem Ahmed Emre Acar in seinem Einführungsvortrag. Später gab noch Prof. Frank Reininghaus einen Impuls zum Thema Resilience Thinking, in welchem er sehr eingehend verschiedene Krisenszenarien abbildete. In einem letzten Workshop durften die Teilnehmer schließlich ihre erlernten Methoden zusammenbringen und erarbeiten im Modul “Time to X-Press” verschiedene Beispiele für gelungenes Resilience Management.

 

 

Was für ein intensiver Tag voll spannender Kontakte und kreativer Inspirationen! Wir kommen auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder.