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Neues vom Designdoppel

Das Designdoppel wünscht frohe Weihnachten

Weihnachtsavatar Designdoppel

 

Schon ist es wieder Dezember, schon sind alle Häuser wieder festlich beleuchtet, werden wieder die Glühweinbecher geleert, fleißig Plätzchen und Lebkuchenmänner gebacken und Geschenke für unsere Liebsten besorgt und erstellt. Weihnachten liegt nun auch bei uns vom Designdoppel in Hamburg in der Luft.

Und auch das Jahr 2015 geht zu Ende. Es war für uns ein tolles Jahr mit vielen großartigen Designprojekten, Teilnahmen an Filmfestivals und voll schöner Erlebnisse. Viele tolle Menschen haben wir neu kennen gelernt und viele wieder getroffen, um gemeinsam an Illustrationen, Animationen oder Großprojekten zu werkeln. Dafür sagen wir vom Designdoppel danke!

Genießt die Feiertage mit euren Liebsten bei gutem Essen und Kerzenschein und rutscht mit gutem Schwung in ein gesundes, erfolgreiches, spannendes und glückliches Jahr 2016!

 

 

Low-Poly Artikel auf der Creative Connection

Weihnachtspostkarte Low Poly

Der Designtrend Low-Poly ist derzeit unter Designern in aller Munde. Da wir vom Designdoppel uns bei unseren 3D-Animationsfilmen gerne diesem Stilmittel bedienen, wurden wir kürzlich von Adobe darum gebeten, auf dem Creative Connection Blog unsere Erfahrungen zum Thema Low-Poly Grafiken weiterzugeben, was wir natürlich gerne gemacht haben.

Was ist Low-Poly?

Machen wir eine kleine Zeitreise in die 90er, als wir noch Musikkassetten hörten, den Film der Fotokamera nach 36 Bildern wechseln mussten – und die ersten 3D-fähigen Spielekonsolen populär wurden. Die Anstrengung, etwa 30 Bilder pro Sekunde in 3D-Grafik zu berechnen, war für die kleinen grauen Kästen damals extrem groß. Dementsprechend mussten die Spielehersteller mit den vergleichsweise noch schwachen Systemressourcen der Konsolen stark haushalten. Und das war die Geburtsstunde der Low-Poly-Grafik. Je mehr Flächen, sogenannte Polygone, ein 3D-Modell besitzt, umso schwieriger und langwieriger ist die Berechnung. Um trotzdem ein flüssiges Spielerlebnis zu ermöglichen, mussten die Grafiker und Entwickler der Zeit also zwangsweise Flächen reduzieren, somit Figuren und Objekte abstrahieren.

Heute haben wir natürlich ganz andere technische Vorraussetzungen. Aktuelle Rechner können fast cineastische 3D-Szenerien in Echtzeit berechnen und selbst jedes Smartphone lässt die Rechenleistung der alten Konsolen weit weit hinter sich. Low-Poly, damals aus einer Not heraus geboren, ist im Grunde also gar nicht mehr notwendig und war, abgestempelt als „überholte“ Technik, eine Weile tatsächlich in der Versenkung verschwunden. Doch seit Kurzem erlebt der Stil eine Art großes Revival. In einer Welt hyperrealistischer Möglichkeiten sind die Motivation der Künstler und Designer, Artworks im Low-Poly-Stil zu entwerfen, nun natürlich nicht mehr die begrenzten technischen Ressourcen, sondern die Freude am kreativen Spiel mit Fläche, Form und Reduktion.

Low-Poly Umsetzung

Wir benutzen für unsere 3D Low-Poly Grafiken vorzugsweise Blender 3D und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Natürlich geht aber auch jedes andere 3D Programm. Prinzipiell scheint es erst einmal leicht, Low-Poly Grafiken zu erstellen, da sie natürlich einen geringeren Realismusanspruch erfüllen müssen. Wir glauben aber, dass man dadurch umso mehr auf Farben und Formen achten muss. Denn nur wenn die Beleuchtung und die 3D Modellierung der Objekte auf den Punkt genau sitzt, können wirklich schöne Ergebnisse entstehen.

Für uns besteht der große Reiz an Low-Poly vor allem in der Einfachheit und der Reduktion auf die Geometrie. Bei unserem 3D-Animationsfilm Chicken Cube, der sich ja auch der Low-Poly Technik bedient, entsteht der Witz nicht zuletzt auch durch das Spiel mit den Formen. Auch für unsere diesjährigen Weihnachtspostkarten haben wir uns wieder für Low-Poly Motive entschieden.

Wenn ihr mehr über Low-Poly erfahren wollt, inklusive Praxistipps, schaut euch den Artikel direkt auf dem Adobe Blog an:

 

Zum Artikel

 

Der Creative Connection Blog ist übrigens immer mal wieder einen Blick wert, denn dort findet ihr – auch neben unserem Low-Poly Artikel – viele spannende Artikel zu vielfältigen Design-Themen und könnt euch über  viele Tipps und Insider-Informationen von Designern und anderen Experten freuen.

 

 

 

Neues Projekt: Infografik Plakat

Infografik Poster Plakat Energie

 

Unter dem Motto „Hausarbeit? Läuft bei dir!“ hat Unicum.de in Kooperation mit Adobe einen Wettbewerb der etwas anderen Art ausgeschrieben: Studenten wurden aufgefordert, ihre trockensten und langweiligsten Hausarbeitsthemen einzureichen – und per Online-Voting konnte abgestimmt werden, bei welchem Thema sich nun wirklich niemand zu Begeisterungsstürmen hinreissen lässt. Viele unspannende Einreichungen standen zur Auswahl, doch am Ende gewann  die „Untersuchung zur sprachkonzeptuellen Vielfalt – Am Beispiel des Ausdrucks Energie und seiner Verwandten“, eine Magisterhausarbeit aus dem Themenkomplex der Germanistik.

Spannende Infografik für langweilige Themen

Nun kam das Designdoppel ins Spiel: Adobe fragte uns, ob wir aus der sehr textlastigen Magisterarbeit nicht eine spannende Infografik erstellen könnten. Denn mit Kreativität und den richtigen Werkzeugen lässt sich jedes Thema in eine interessante und leichter zugängliche Darstellungsform bringen. Gerade eine Infografik verbindet Information, Bild und Text im Idealfall so gut, dass Kernaussagen schnell erfasst werden können und der Betrachter sich gern mit dem visualisierten Thema beschäftigt. Bei so einer spannenden und ungewöhnlichen Aufgabe sagten wir natürlich nicht nein.

Umsetzung der Infografik

Schließlich begannen wir mit einer umfangreichen Recherchephase. Denn auch wenn wir es gewohnt sind, in viele sehr unterschiedliche Themen und Projekte hineingeworfen zu werden, müssen wir uns jedes Mal neu in fremde Fachgebiete hineindenken und andere Konzepte und Strukturen verstehen, die uns erst einmal nicht geläufig sind – in diesem Fall in die Germanistik.

Welches sind die Kernaussagen der schriftlichen Arbeit? Wie könnte man das infografische Plakat thematisch und visuell gliedern? Welche Punkte eignen sich überhaupt für eine Visualisierung? Welche Information kann und sollte man grafisch umsetzen, welche muss man dem nicht germanistisch vorgebildeten Betrachter aufschlüsseln? Welche Bildsprache, welchen Abstraktionsgrad, welchen illustrationsstil, welches farbliche Design wählen wir?

Schaut euch an, welche Infografik das Designdoppel Hamburg für Adobe und Unicum erstellte!

Zum Unicum-Artikel

ZUR PORTFOLIO-SEITE: INFOGRAFIK PLAKAT

Digitales Graphic Recording – Geht das eigentlich?

digitales Graphic Recording

 

Immer wieder werden wir gefragt, ob man eigentlich das klassische Graphic Recording in eine moderne, digitale Form bringen kann. Und die Antwort ist einfach: Ja, man kann! Doch wie läuft diese besondere Präsentationsform ab, wo liegen die Vorzüge gegenüber dem einfachen Gebrauch von Stift und Papier und welche besonderen Anforderungen muss man beachten?

Digitales Graphic Recording: Anspruchsvoll und effektiv

Graphic Recording, auch Live-Zeichnen oder Scribing genannt ist eine beliebte Technik um auf Events wie Messen, Vorträgen oder Kongressen die wichtigsten Inhalte auf den Punkt zu bringen und anschaulich zu visualisieren. Üblicherweise werden hierfür große Papierformate auf Stellwände gespannt und mit Marken oder anderen Zeichenstiften bearbeitet. Ist ein digitales Graphic Recording gewünscht, kommen dagegen digitale Geräte zum Einsatz. Das geht prinzipiell zwar mit einfachen Mitteln, wie iPads, doch bessere Ergebnisse erzielt man mit speziellen Zeichentablets. Wir vom Designdoppel nutzen das mobile Profi-Zeichentablet Cintiq Companion von Wacom und haben damit gute Erfahrungen gemacht.

Ein digitales Graphic Recording bietet vielfältige Möglichkeiten. Statt einer langen, unhandlichen Papierbahn bekommt der Kunde am Ende einfach Bilder in hoher Auflösung im JPEG-Format, die er sofort weiterverwenden kann, ohne zusätzlichen Aufwand für den umständlichen Digitalisierungs- und Nachbearbeitungsprozess.

 

Außerdem ist eine Live-Übertragung per Beamer möglich – und häufig auch viel komfortabler und für alle Teilnehmer gut sichtbar. Dadurch ist es sogar für uns möglich, mobil mit dem Tablett zwischen verschiedenen Orten, hin- und herzuwechseln und dabei die Resultate live auf den Beamer zu übertragen. Ein weiterer toller Vorteil des digitalen Graphic Recordings: auch eine Videoversion des Zeichenprozesses im Zeitraffer ist möglich und wird von uns angeboten.

Doch bei all diesen tollen Möglichkeiten: ein digitales Graphic Recording durchzuführen ist nicht trivial. Während Papier und Stifte selten ausfallen oder zu Problemen werden, gibt es einige Stolperfallen, sobald Technik ins Spiel kommt. So muss man im Vorfeld besonders genau die technischen Vorraussetzungen und Details klären, damit es keine Probleme während der Veranstaltung gibt. Außerdem empfiehlt es sich, frühzeitig vor Ort zu sein um die Technik zu testen.

Digital wird Normal: Moderne Event Visualisierung per Tablet

Wir vom Designdoppel sind der Meinung: gerade für Events, die Innovation und fortschrittliches Denken ausstrahlen sollen, eignet sich das digitale Graphic Recording besonders gut. Moderne Inhalte benötigen eine moderne Visualisierung. Und für die Teilnehmer und Zuschauer ist so ein live Recording besonders spannend und gehört in der Regel zu den Highlights der Veranstaltung.

 

Awards auf Filmfestival in Weimar und Bratislava

Designdoppel Artikel backup Festival Publikumspreis

 

 

Chicken Cube gewinnt Ekotopfilm Award in Bratislava

Was für ein aufregendes Wochenende! Als wir erfuhren, dass unser 3D Animationsfilm Chicken Cube in die offiziellen Filmauswahl des IFF Ekotopfilm – Envirofilm 2015 vom 25. bis zum 29. Mai 2015 in der Slowakei aufgenommen wurde, freuten wir uns sehr. Dieses internationale Filmfestival mit dem Fokus auf Umwelt und Nachhaltigkeit zeigt schon seit 1974 Spielfilme, Animationsfilme und Dokumentarfilme über die aktuelle und zukünftige Entwicklung, Umweltbedrohungen, nachhaltige Technologien und verwandte Themen. Damit ist Ekotopfilm Envirofilm das älteste und bedeutendste Filmfestival, das sich mit dieser Thematik auseinandersetzt. Außerdem ist es zu einem Treffpunkt für Interessierte weltweit und einem Forum des Austausches über nachhaltige Entwicklung geworden.

Unser im 3D Programm Blender animierter Kurzfilm Chicken Cube, der mit Humor und ohne den erhobenen Zeigefinger als satirische Aufarbeitung das überzüchtete Huhn der Zukunft bewirbt, scheint sogar so gut in das Filmfestival gepasst zu haben, dass er am vergangenen Freitag den Hauptpreis in der Kategorie C („Technology Success Stories“ – technologische Erfolgsgeschichten) gewonnen hat! Über den Gewinn dieses Awards der internationalen Jury sind wir sehr stolz und haben, da wir nicht selbst an der Awards Ceremony auf dem Filmfestival teilnehmen konnten, eine dankende Videobotschaft mit dem Designdoppel und dem 3D gedruckten Chicken Cube aufgenommen und nach Bratislava geschickt. Vielen Dank für diese tolle Auszeichnung!

 

Publikumspreis für Chicken Cube auf backup Filmfestival

Glücklich über die Entscheidung in Bratislava fuhr Renate Pommerening vom Designdoppel über das Wochenende nach Weimar, um Chicken Cube dort auf dem backup Filmfestival persönlich vorzustellen und sich mit anderen Filmemachern zu vernetzen. Backup, das Kurzfilmfestival Weimar, hieß Filmschaffende und filmbegeisterte Zuschauer zum 17. Mal in der Stadt von Goethe, Schiller und Bauhaustradition willkommen. In enger Zusammenarbeit mit der Bauhaus-Universität Weimar und dem Bauhaus-Filminstitut wurden zahlreiche Kurzfilme aus den Kategorien Animation, Dokumentation, Spielfilm und Experimentalfilm in verschiedenfarbigen Programmblöcken zusammengestellt. Chicken Cube lief mit anderen Filmen aus dem Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit am Donnerstag und Freitag im backup Award grün. Am Samstag Abend dann wurden auf der Preisverleihung die Sieger der verschiedenen Kategorien bekannt gegeben. Als dann für den Publikumspreis Chicken Cube und unsere Namen fielen und Renate Pommerening als anwesende Filmemacherin auf die Bühne gebeten wurde, war dies ein überwältigender Moment. Wir sind über so viel Zustimmung der Zuschauer begeistert und danken allen, die für Chicken Cube abgestimmt haben! Das Filmfestival backup hat 2015 zum ersten Mal den backup Collaboration Award ins Leben gerufen, der über Crowdfunding finanziert und mit 2500 € dotiert ist. Nur Minuten später musste Renate noch einmal auf die Bühne – denn die internationale Jury hat unserem Animationsfilm Chicken Cube auch noch eine lobende Erwähnung zugesprochen. Was für ein Tag! Am Sonntag fuhr Renate dann wieder zurück nach Hause – im Gepäck einen großartigen Preis, tolle neue Kontakte und viele schöne Eindrücke und Erinnerungen an das Filmfestival.

 

Chicken Cube auf der Expo 2015

 

Unser 3D Animationsfilm Chicken Cube bekommt nach wie vor viel Aufmerksamkeit. Besucher der Expo 2015 in Mailand dürfen sich im deutschen Pavillon unter anderem über ein hochwertiges kulturelles Programm freuen, in dem Chicken Cube seinen Beitrag leistet und vor großem Publikum zu sehen sein wird. Am 1. Mai wurde die Ausstellung feierlich eröffnet. 148 Nationen und Organisationen präsentieren ihre länder- und kulturspezifischen Ansätze, Ideen und Techniken.

Das Thema der Expo 2015 ist „Feeding the Planet, Energy for Life“. Schlagworte wie: Erneuerbare Energien, Globalisierung und nachhaltige Nahrungsmittelproduktion bilden den thematischen Aufhänger der diesjährigen Weltausstellung. Der deutsche Pavillon steht dabei unter dem Motto „Field of Ideas“ und möchte insbesondere Lösungen und Fragestellungen in Hinblick auf die Ernährung der Zukunft präsentieren. Wie werden wir in Zeiten der Globalisierung eine immer schneller wachsende Bevölkerung ernähren? Woher kommt unser Wasser, was passiert mit dem Müll und der Umweltverschmutzung, die eine immer schnellere und größere Produktion mit sich bringt? Und wie können wir unsere Tierhaltung ethisch und moralisch vertretbar gestalten und dennoch ökonomisch und ökologisch produzieren?

 

Unser 3D Animationsfilm Chicken Cube passt dabei hervorragend zum Thema, denn er stellt kritisch unseren derzeitigen Umgang mit Nutztieren in Frage und zeigt auf wie die Zukunft der Hühnerhaltung aussehen könnte.

Von den Initiatoren des Kurzfilmfestivals „Shorts at Moonlight“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine Auswahl an kurzen und innovativen Filmen zusammengestellt, die die Sicht deutscher Filmemacher auf das Thema Ernährung, Nachhaltigkeit und Umwelt zeigen. Dabei sind dieses Jahr vor allem Animationsfilme, wie auch unser Chicken Cube in der Auswahl. Kurz- und Animationsfilme liegen im Trend, denn sie bestechen in der Regel durch innovative Ideen, sowie neue Sicht- und Denkweisen – also passend zum innovativen Motto der Expo 2015. Gerechnet wird mit täglich rund 16.000 Gästen im deutschen Pavillon.

Wer noch Lust hat , sich die spannende Weltausstellung anzuschauen: Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober wird die Expo geöffnet sein und zahlreichen internationalen Besuchern die Toren öffnen. Wir vom Designdoppel können leider nicht selbst anwesend sein, wünschen Chicken Cube jedoch eine gute Reise ins schöne Mailand.

 

 

Designdoppel Interview auf Slanted.de

Designdoppel Artikel Slanted

 

Ein Interview mit dem Designdoppel

Wir vom Designdoppel aus Hamburg wurden vor kurzem gefragt, ob wir dem Typografie und Design Weblog Slanted.de ein kleines Interview über uns und unsere Arbeit geben würden und haben diesen Einblick in unsere Arbeit als Designdoppel natürlich gern zugelassen!

Bei jedem Kreativen verläuft die Entwicklung selbstverständlich sehr individuell und unterschiedlich, aber wir hoffen, dass wir mit diesem Interview andere motivieren und inspirieren können, an die eigenen Ziele zu glauben und diesen Weg weiterzugehen.

Mit einem freundlichen und interessierten Interviewer sprachen wir also ausführlich über unsere Projekte (darunter natürlich auch Chicken Cube), unsere digitale Arbeitsweise und warum die interne Kommunikation im Designdoppel Team so gut und harmonisch funktioniert. Warum macht es durchaus Sinn, mit der Selbstständigkeit nicht zu lange zu zögern? Warum würde das Designdoppel eine Slackline mit auf eine einsame Tropeninsel nehmen? Und welches Accessoire werden wir uns bald in unser Design Atelier hängen? Lest selbst!

ZUM SLANTED-ARTIKEL

Der Weblog Slanted.de

Der 2004 gegründete Design Weblog Slanted ist ein Online-Magazin, das sich vorrangig mit den Themenbereichen Typografie und Gestaltung beschäftigt. Es gilt inzwischen als eines der wichtigsten Design Portale und Diskussionsplattformen im deutschsprachigen Raum und bringt zusätzlich ein gedrucktes Magazin heraus, das sich monothematisch je einem ausgewählten Thema nähert und bereits mit unzähligen Designpreisen, darunter fast jedes Jahr einen der ADC Awards, ausgezeichnet wurde.

Das aktuelle Slanted Magazin Nummer 24 beschäftigt sich übrigens mit dem zeitgenössischen Designschaffen in Istanbul und hat dafür das eine oder andere Designstudio vor Ort besucht.

Dass Slanted einen direkten fachlichen Austausch mit anderen Kreativen ermöglicht und den Diskurs über Design, Fotografie, Typografie, Layout und Illustration fördert, macht es unter Gestaltern beliebt und erfolgreich.

Und weil Slanted im Designbereich schon ein recht großer Name ist, haben wir vom Designdoppel uns über die Anfrage und Umsetzung dieses Interviews besonders gefreut.

 

Das Designdoppel wünscht frohe Ostern!

 

Nach einem sehr ereignisreichen März voller spannender Filmfestival Besuche, Aufträge und Interviews sind wir Designhoppel jetzt auch mal ganz froh, alle Fünfe gerade sein lassen und an den Feiertagen entspannen zu können und wünschen euch frohe Ostern und erfolgreiches Eiersuchen!

Anfang der Woche hatten Renate Pommerening und Anna Penkner übrigens auch ein bisschen Action durch das Sturmtief Niklas. Nach drei schönen aber anstrengenden Tagen in Göttingen, wo wir an der Universität Illustrator Workshops für Doktoranden gegeben haben, fiel nicht nur unsere Bahnverbindung, sondern nach einer Weile ALLE Verbindungen in Richtung Hamburg aus. Schließlich kamen wir irgendwann doch noch per Fernbus und Nachtbus nach Hause, allerdings erst nach stundenlanger Odyssee.

Auch wenn das regelrechte Aprilwetter in Hamburg und eigentlich auch in ganz Deutschland gerade einen noch nicht in Osterstimmung versetzen kann: unsere beiden Designhoppel können es auf jeden Fall! Wie zu allen besonderen Anlässen haben sich unsere Low Poly Charaktere heute richtig in Schale geworfen, eine Menge Ostereier versteckt, die natürlich alle orange sind. Fast könnte man einen 3D Animationsfilm daraus machen. In der Tat – so viel darf man schon verraten – ist das nächste 3D Animation Projekt schon in der Pipeline. Allerdings dann doch ohne Osterhäschen.

 

Happy Easter Designdoppel

 

Chicken Cube auf weltweiten Filmfestivals

 

Unser 3D Huhn Chicken Cube wird ein Jahr alt

Chicken Cube, der erste Low Poly Animationsfilm vom Designdoppel Hamburg, wurde nach Ideenfindung, Storyboard, 3D Modeling und Animation, Sprechersuche und Filmschnitt vor etwa einem Jahr fertig gestellt. Als persönliches Projekt mit viel Herzblut schafften wir einen Kurzfilm, der unterhalten und zugleich zum Nachdenken anregen sollte, ohne dabei zu belehren. Doch dass der satirische 3D Film über Chicken Cube, das optimierte Huhn der Zukunft, wirklich überall auf so gute Resonanz stößt, hätten wir uns nicht träumen lassen!

Eine besonders große Überraschung und Freude neben den zahlreichen Teilnahmen an Filmfestivals war für uns der Gewinn des Adobe Design Achievement Awards für Social Impact im letzten Herbst. Anna Penkner flog sogar nach Los Angeles, um während der Design Konferenz Adobe MAX den Preis für Chicken Cube entgegenzunehmen. Aus diesem Anlass hat Adobe inzwischen auch ein kurzes Promovideo mit uns gedreht, in dem wir über die Entstehung des Designdoppels in Hamburg, die Entwicklung vom Low Poly Film Chicken Cube und der Arbeit der Adobe Creative Cloud erzählen.

Mehr als 25 Filmfestivals in über 15 Ländern weltweit

Angefangen mit dem Comicsalon Erlangen und dem Internationalen Filmfestival La Guarimba in Süditalien (Renate Pommerening berichtete), hat Chicken Cube es inzwischen in die offiziellen Auswahlen von über 25 Filmfestivals in mehr als 15 Ländern der Welt geschafft. Darunter befinden sich das Green Vision International Environmental Film Festival in Russland, das Festival de Animacion Fida Chile für Animationsfilme, das Kinderfilm Festival VAFI 6th International Children and Youth Animation Film Festival Varaždin in Kroatien und das Shepparton Shorts Festival in Australien, bei dem wir sogar unter den 14 Finalisten waren. Auch bei deutschen Filmfestivals wie den Bamberger Kurzfilmtagen und Interfilm Berlin ist das Designdoppel gut vertreten.

Gerade letztes Wochenende haben wir den Animationsfilm auf dem Filmfest Schleswig-Holstein in Kiel auf beim Kurzfilmabend vorgestellt. Heute Abend läuft Chicken Cube im Kino Central auf dem ContraVision Festival in Berlin, wo Renate Pommerening die Hühner vor einem internationalen Publikum präsentieren wird.

 

Erklärfilm Wärmepumpen – neues Projekt!

 

Erklärfilm EnEV 10

Das Medium Erklärfilm

Der Erklärfilm ist eine beliebtes und zeitgemäßes Mittel um komplexe Themen, neue Unternehmenskonzepte oder Technologien vorzustellen, dem Betrachter zu erklären und Interesse zu wecken. Das alles kann natürlich auch ein gut geschriebener Text – doch der wird in Zeiten der Reizüberflutung und unter Zeitdruck kaum noch gelesen. Ein Erklärfilm dagegen überzeugt nicht nur durch gute Texte, sondern auch durch ein schönes, rundes Konzept, charmante Animationen, den Einsatz eines professionellen Sprechers und gelungenes Sound Design. Das Medium Film lässt den Betrachter in eine visuelle Welt eintauchen, in welcher ohne Mühe komplizierteste Sachverhalte unterhaltsam auf den Punkt gebracht werden.

Ein Erklärfilm oder Erklärvideo kann auf Videoportalen wie Youtube, auf Messen, in sozialen Netzwerken oder Präsentationen in Firmen zum Einsatz kommen und begeistert im Allgemeinen eine breite Zielgruppe. Durch die witzigen Animationen und den Verzicht auf lange Texte oder kompliziertes Fachgeplänkel bietet es einen idealen Einstieg in ein komplexes Thema.

Erklärfilm Energielabel 02

Über Wärmepumpen und Energie

Für bwp, den Bundesverband Wärmepumpe e.V., haben wir vom Designdoppel im Auftrag des Berliner Design Studios bunch ein Erklärvideo umgesetzt, das sich um die Energieeinsparverordnung, kurz EnEV dreht. Diese regelt, wie viel Heizenergie ein neu errichtetes Haus maximal verbrauchen darf. Die EnEV Regelung wird im 3D Animationsfilm durch eine Limbostange verkörpert, unter der es durchzukommen gilt – welche Häuser dieser Aufgabe gewachsen sind, erfahrt ihr in unserem 3D Erklärfilm!

Neben der EnEV-Novelle haben wir gleich im Anschluss noch ein zweites Erklärvideo für bwp umgesetzt. In diesem sehen wir eine Klasse, in der ordentlich Radau gemacht wird: die Klasse der Heizgeräte. Da es bisher keine Noten für Heizkessel und Wärmepumpen gab, tobten die Heizkessel fröhlich vor sich hin. Doch halt! Ab September 2015 wird sich das ändern. Wie sich unser Sympathieträger, die Wärmepumpe in dieser Klasse aus Rabauken schlagen wird? Seht selbst!

 

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