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Neues vom Designdoppel

Neues Designdoppel Atelier

Das Designdoppel Atelier

Vielleicht habt ihr euch schon gewundert, warum wir eine Weile so wenig berichtet haben. Der Grund: Wir sind umgezogen! Lange haben wir nach dem perfekten kreativen Arbeitsplatz für unsere Projekte in Illustration und Animation gesucht und diesen nun im Auenviertel des schönen Hamburger Stadtteils Uhlenhorst gefunden. Das neue Designdoppel Atelier findet ihr nun also unweit des Kanals in der Wartenau 16, einem Haus voller kreativer Nachbarn, die den verschiedensten schöpferischen Tätigkeiten nachgehen. Wir freuen uns schon sehr auf gemeinsame Projekte und kreativen Austausch.

In bester Gesellschaft

Mit in unser Atelier zieht übrigens auch unsere Freundin und Kollegin Vernessa Himmler, eine tolle Illustratorin für Sachbuch, Editorial Illustration und Infografik. Besucht gerne ihre Website und seht euch ihre schönen Illustrationen an.

Wir sind also in allerbester Gesellschaft und können nun, da Schreibtische und Rechner endlich stehen, wo sie sollen, auf Hochtouren an unserem aktuellen 3D Animationsfilm weiterarbeiten. Trotzdem freuen wir uns natürlich immer über Besuch – einen gemütlich Sofa- und Kaffeeraum haben wir nämlich selbstverständlich auch.

 

Vom 3D Modell zum 3D Papercraft Objekt

3D Papercraft Saebelzahntiger

3D Papercraft – Wie geht das eigentlich?

Vielleicht habt ihr sie schon in den Weiten des Internets entdeckt – selbstgebastelte dreidimensionale Objekte aus Papier. Ob Tiere, Gegenstände, Dekorationen oder beliebte Figuren aus der Popkultur – mit der richtigen Falttechnik kann man mit 3D Papercraft nahezu alles umsetzen! Lasst euch einfach mal auf Pinterest oder der Adobe Plattform Behance inspirieren! Alles, was man zum Erstellen der Papercraft Figuren braucht, sind Papier und ein Faltplan. Bevor man sich selbst ein solches Schnitt- und Faltmuster für das eigene 3D Objekt ausdenkt, kann man erst einmal einen fertigen Papercraft Faltplan aus dem Internet benutzen. Unter den Suchbegriffen „papercraft templates“ findet ihr recht schnell allerhand Vorlagen zu Modellen, die ihr dann selbst ausdrucken könnt. Dabei gibt es einfache 3D Modelle mit nur einer Druckseite sowie hochkomplexe Modelle, die auch schnell mal mehr als zehn Seiten benötigen können. Ihr werdet vielleicht auch auf sogenannte „Papercraft Machines“ stoßen, die sich sogar mechanisch bewegen lassen. Eine spannende Sache – trotzdem würden wir vom Designdoppel euch diese aber erst nach ein paar unbewegten Übungsmodellen empfehlen.

Wenn ihr dann die 3D Papercraft Grundlagen vom Schneiden, Falzen, Falten und Kleben verinnerlicht habt, könnt ihr auch versuchen, eure ersten eigenen Modelle zu basteln – ihr werdet sehen, es macht großen Spaß!

 

Unser Säbelzahntiger als 3D Papercraft

Wir vom Designdoppel in Hamburg lieben es, die digitale und analoge Welt miteinander zu verbinden. Warum also nicht einmal eines unserer im 3D Programm erstellten Figuren direkt in Papier umsetzen? 3D Low Poly Modelle, die eine eckige Anmutung haben und nur aus wenigen, geraden Flächen bestehen, sind besonders gut geeignet, um direkt als Papiermodelle ausgegeben zu werden.

Das Addon „Export Paper Model“ für Blender (unser bevorzugtes 3D Programm) exportiert automatisch aus dem ausgewählten 3D Modell druckbare Faltmuster. Wir wählten unseren kürzlich erstellten Säbelzahntiger, da er eine für uns gut annehmbare Anzahl an Flächen besitzt. Nach ein paar Anpassungen und Vereinfachungen haben wir die etwa fünf Seiten an Faltplänen dann auf verschiedenfarbige, strukturierte Papiere gedruckt, ausgeschnitten, gefalzt, gefaltet und verklebt. Es ist schon noch eine kleine Herausforderung, die teilweise sehr feinen Einzelteile richtig zusammenzufügen und die Faltmuster richtig zuzuordnen. Später haben wir das Modell noch um Details wie Augen und Zähnen ergänzt – diese hatten wir aus dem 3D Modell zur Vereinfachung zunächst entfernt.

Der Papercraft Säbelzahntiger ist übrigens eine Figur aus unserem neuesten Filmprojekt – einem 3D Animationsfilm über die Steinzeit. Wir werden euch davon sicher in den nächsten Monaten nach und nach mehr zeigen, bleibt also gespannt!

Designdoppel Logo Animation

 

Stilmix als Logo Animation

Als Vorspann für Filme, Showreels, Präsentationen oder auch einfach als unabhängiger Eyecatcher – eine Logo Animation anzuschauen, macht einfach Spaß. Deshalb haben wir uns an die Aufgabe gesetzt, eine eigene maßgeschneiderte Logo Animation fürs Designdoppel zu kreieren.

Trotz ihrer Kürze soll eine Logo Animation in der Regel eine gewisse Essenz, einen Eindruck vom Unternehmen vermitteln. Was zeichnet uns als das Designdoppel besonders aus? Welche Techniken setzen wir ein und welche Stilistiken lieben wir? Woher kommen wir und wo wollen wir hin?

Nachdem wir zahlreiche Ideen gesammelt hatten, wurde uns schnell klar: es musste ein Stilmix werden! Denn was uns besonders auszeichnet, sind die Vielseitigkeit unserer Stilistiken und die Liebe zur Herausforderung, für jedes Projekt eine individuelle Handschrift zu finden, die die Aussage des Projektes optimal herausarbeitet. Wir stürzen uns gern auf neue Terrains und außergewöhnliche Aufgabenstellungen. Kurz gesagt: Wir lassen uns nicht in eine Schublade stecken.

Deshalb haben wir uns für eine Logo-Umsetzung als Stilmischung entschieden. Diese vereint die verschiedenen Bereiche und zeigt sowohl Vielseitigkeit als auch unsere Liebe zu grafischen Lösungen mit den Mitteln moderner Technik.

So ist die Logo Animation entstanden

Jeder der sechs Buchstaben ist in einer anderen Technik animiert. Los geht es mit dem „D“ in für uns typischer Low Poly 3D Animation, wie ihr sie auch schon aus dem Animationsfilm Chicken Cube kennt. Für das „E“ haben wir geklebt und gefaltet und daraus einen kleinen Stop-Motion Clip erstellt. Die Gans, das „I“ ist eine klassische, mit After Effects erstellte 2D Animation, das „G“ wiederum steht für unsere Graphic Recordings und ist die Zeitrafferaufnahme einer digitalen Zeichnung.

Ihr wundert euch, woher die Buchstaben stammen, die wir noch nicht erwähnt haben? Das Logodesign entstand in Kooperation mit dem fantastischen Illustrator und Grafik Designer Sebastian Onufszak, der für uns zwei der sechs animierten Buchstaben übernommen hat. Das „S“ im Motion Design Stil sowie das „N“, das er als 3D-Animation umgesetzt hat, stammen aus seiner Feder. Sebastian illustriert und animiert im internationalen Rahmen für zahlreiche renommierte Kunden – über die Unterstützung unseres Projektes und die großartige, fruchtbare Zusammenarbeit haben wir uns sehr gefreut.

Für das tolle Sounddesign und die Musik danken wir Philipp Swoboda, der uns auch bei Chicken Cube schon soundtechnisch unter die Arme gegriffen hatte.

 

Graphic Recording – vor Ort oder remote!

Graphic Recording Workshop

 

Ein Graphic Recording – tausend Möglichkeiten

In der Regel wird ein Graphic Recording live und vor Ort erstellt. Simultan zum Vortrag, Workshop oder der Konferenz nehmen wir vom Designdoppel dann die Inhalte auf und wandeln diese in eine große gezeichnete Infografik um. So ist es uns immer gut möglich, auf spontane Einwürfe und Fragen aus dem Publikum zu reagieren oder auch flexibel mit Programmänderungen umzugehen.

Gerne begleiten wir Workshops aber auch remote, also ohne direkt vor Ort zu sein. Für kleinere Budgets ist dies eine gute Lösung, da keine Fahrt- und Unterkunftskosten anfallen. In unserem modern ausgestatteten Studio in Hamburg können wir dann individuell auf alle Wünsche eingehen und erarbeiten gerne mit unseren Kunden zusammen maßgeschneiderte Konzepte. Sie veranstalten vormittags einen Workshops und möchten abends die Ergebnisse zusammengefasst als Infografik präsentieren? Auch enge Zeitfenster sind meist machbar – der spontane und unmittelbare Charakter des Graphic Recordings bleibt also erhalten. Fragen Sie uns einfach nach ihrem Wunschtermin. Ebenso ist es möglich, im Vorfeld Grafiken zu erstellen, die ihre Präsentation unterstützen.

 

Kundenservice 4.0 – Graphic Recording remote

Workshops und Coachings bringen meist eine Fülle an Ergebnissen und neuem Input hervor. Das ist für die Teilnehmer garantiert ein schöner Erfolg, kann aber auch etwas überwältigen. Schön ist es dann, wenn am Ende eine motivierende Infografik präsentiert wird, auf der die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst, sichtbar und für jedermann erlebbar gemacht werden.

Genau dies haben wir für einen Kundenservice-Workshop in Form eines großen Wimmelbildes umgesetzt. Die verschiedenen Landschaftstypen symbolisieren hier verschiedene Kernbereiche, die im Workshop erarbeitet wurden. Das weite Meer symbolisiert beispielsweise den Freiraum, hohe Berggipfel den Mut, die Hängematte am Strand die Ruhe. Hierbei orientieren wir uns gerne möglichst nahe an den erarbeiteten Ergebnissen und finden ein Konzept, das durch passende Symbolik die Inhalte bestmöglichst unterstützt und hervorhebt. Das vollständige Bild finden Sie nun neu in der Galerie unserer Event-Sektion.

 

 

neues Homepage Update

Homepage Update Freude

Ein neues Jahr hat begonnen. Zeit, ein wenig auszumisten und sich von alten Makeln zu trennen. Zeit, neu zu starten oder auch einfach nur Zeit für Veränderung. 2015 war für uns ein tolles Jahr – und 2016 wird sicher noch besser! Und damit wir gut ins neue Jahr starten können, haben wir ein paar kleine Veränderungen vorgenommen. In den letzten Tagen haben wir fleißig gewerkelt und dürfen euch nun stolz ein neues Homepage Update präsentieren. Vieles ist nun noch besser, noch schöner und noch moderner.

Wir haben uns entschlossen, „Events“ als neuen Menüpunkt hinzuzufügen. Wir möchten damit unseren Bereich des Veranstaltungszeichnens, der bisher ja ein wenig im Portfolio unterging, mehr Platz einräumen. Im gleichen Zug haben wir unsere Arbeitsproben zum Graphic Recording aktualisiert.

Auch unsere Teamseite erstrahlt in neuem Glanz. Schaut einfach mal selbst, wie es euch gefällt. Über Rückmeldungen freuen wir uns sehr!

 

Das Designdoppel wünscht frohe Weihnachten

Weihnachtsavatar Designdoppel

 

Schon ist es wieder Dezember, schon sind alle Häuser wieder festlich beleuchtet, werden wieder die Glühweinbecher geleert, fleißig Plätzchen und Lebkuchenmänner gebacken und Geschenke für unsere Liebsten besorgt und erstellt. Weihnachten liegt nun auch bei uns vom Designdoppel in Hamburg in der Luft.

Und auch das Jahr 2015 geht zu Ende. Es war für uns ein tolles Jahr mit vielen großartigen Designprojekten, Teilnahmen an Filmfestivals und voll schöner Erlebnisse. Viele tolle Menschen haben wir neu kennen gelernt und viele wieder getroffen, um gemeinsam an Illustrationen, Animationen oder Großprojekten zu werkeln. Dafür sagen wir vom Designdoppel danke!

Genießt die Feiertage mit euren Liebsten bei gutem Essen und Kerzenschein und rutscht mit gutem Schwung in ein gesundes, erfolgreiches, spannendes und glückliches Jahr 2016!

 

 

Low-Poly Artikel auf der Creative Connection

Weihnachtspostkarte Low Poly

Der Designtrend Low-Poly ist derzeit unter Designern in aller Munde. Da wir vom Designdoppel uns bei unseren 3D-Animationsfilmen gerne diesem Stilmittel bedienen, wurden wir kürzlich von Adobe darum gebeten, auf dem Creative Connection Blog unsere Erfahrungen zum Thema Low-Poly Grafiken weiterzugeben, was wir natürlich gerne gemacht haben.

Was ist Low-Poly?

Machen wir eine kleine Zeitreise in die 90er, als wir noch Musikkassetten hörten, den Film der Fotokamera nach 36 Bildern wechseln mussten – und die ersten 3D-fähigen Spielekonsolen populär wurden. Die Anstrengung, etwa 30 Bilder pro Sekunde in 3D-Grafik zu berechnen, war für die kleinen grauen Kästen damals extrem groß. Dementsprechend mussten die Spielehersteller mit den vergleichsweise noch schwachen Systemressourcen der Konsolen stark haushalten. Und das war die Geburtsstunde der Low-Poly-Grafik. Je mehr Flächen, sogenannte Polygone, ein 3D-Modell besitzt, umso schwieriger und langwieriger ist die Berechnung. Um trotzdem ein flüssiges Spielerlebnis zu ermöglichen, mussten die Grafiker und Entwickler der Zeit also zwangsweise Flächen reduzieren, somit Figuren und Objekte abstrahieren.

Heute haben wir natürlich ganz andere technische Vorraussetzungen. Aktuelle Rechner können fast cineastische 3D-Szenerien in Echtzeit berechnen und selbst jedes Smartphone lässt die Rechenleistung der alten Konsolen weit weit hinter sich. Low-Poly, damals aus einer Not heraus geboren, ist im Grunde also gar nicht mehr notwendig und war, abgestempelt als „überholte“ Technik, eine Weile tatsächlich in der Versenkung verschwunden. Doch seit Kurzem erlebt der Stil eine Art großes Revival. In einer Welt hyperrealistischer Möglichkeiten sind die Motivation der Künstler und Designer, Artworks im Low-Poly-Stil zu entwerfen, nun natürlich nicht mehr die begrenzten technischen Ressourcen, sondern die Freude am kreativen Spiel mit Fläche, Form und Reduktion.

Low-Poly Umsetzung

Wir benutzen für unsere 3D Low-Poly Grafiken vorzugsweise Blender 3D und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Natürlich geht aber auch jedes andere 3D Programm. Prinzipiell scheint es erst einmal leicht, Low-Poly Grafiken zu erstellen, da sie natürlich einen geringeren Realismusanspruch erfüllen müssen. Wir glauben aber, dass man dadurch umso mehr auf Farben und Formen achten muss. Denn nur wenn die Beleuchtung und die 3D Modellierung der Objekte auf den Punkt genau sitzt, können wirklich schöne Ergebnisse entstehen.

Für uns besteht der große Reiz an Low-Poly vor allem in der Einfachheit und der Reduktion auf die Geometrie. Bei unserem 3D-Animationsfilm Chicken Cube, der sich ja auch der Low-Poly Technik bedient, entsteht der Witz nicht zuletzt auch durch das Spiel mit den Formen. Auch für unsere diesjährigen Weihnachtspostkarten haben wir uns wieder für Low-Poly Motive entschieden.

Wenn ihr mehr über Low-Poly erfahren wollt, inklusive Praxistipps, schaut euch den Artikel direkt auf dem Adobe Blog an:

 

Zum Artikel

 

Der Creative Connection Blog ist übrigens immer mal wieder einen Blick wert, denn dort findet ihr – auch neben unserem Low-Poly Artikel – viele spannende Artikel zu vielfältigen Design-Themen und könnt euch über  viele Tipps und Insider-Informationen von Designern und anderen Experten freuen.

 

 

 

Neues Projekt: Infografik Plakat

Infografik Poster Plakat Energie

 

Unter dem Motto „Hausarbeit? Läuft bei dir!“ hat Unicum.de in Kooperation mit Adobe einen Wettbewerb der etwas anderen Art ausgeschrieben: Studenten wurden aufgefordert, ihre trockensten und langweiligsten Hausarbeitsthemen einzureichen – und per Online-Voting konnte abgestimmt werden, bei welchem Thema sich nun wirklich niemand zu Begeisterungsstürmen hinreissen lässt. Viele unspannende Einreichungen standen zur Auswahl, doch am Ende gewann  die „Untersuchung zur sprachkonzeptuellen Vielfalt – Am Beispiel des Ausdrucks Energie und seiner Verwandten“, eine Magisterhausarbeit aus dem Themenkomplex der Germanistik.

Spannende Infografik für langweilige Themen

Nun kam das Designdoppel ins Spiel: Adobe fragte uns, ob wir aus der sehr textlastigen Magisterarbeit nicht eine spannende Infografik erstellen könnten. Denn mit Kreativität und den richtigen Werkzeugen lässt sich jedes Thema in eine interessante und leichter zugängliche Darstellungsform bringen. Gerade eine Infografik verbindet Information, Bild und Text im Idealfall so gut, dass Kernaussagen schnell erfasst werden können und der Betrachter sich gern mit dem visualisierten Thema beschäftigt. Bei so einer spannenden und ungewöhnlichen Aufgabe sagten wir natürlich nicht nein.

Umsetzung der Infografik

Schließlich begannen wir mit einer umfangreichen Recherchephase. Denn auch wenn wir es gewohnt sind, in viele sehr unterschiedliche Themen und Projekte hineingeworfen zu werden, müssen wir uns jedes Mal neu in fremde Fachgebiete hineindenken und andere Konzepte und Strukturen verstehen, die uns erst einmal nicht geläufig sind – in diesem Fall in die Germanistik.

Welches sind die Kernaussagen der schriftlichen Arbeit? Wie könnte man das infografische Plakat thematisch und visuell gliedern? Welche Punkte eignen sich überhaupt für eine Visualisierung? Welche Information kann und sollte man grafisch umsetzen, welche muss man dem nicht germanistisch vorgebildeten Betrachter aufschlüsseln? Welche Bildsprache, welchen Abstraktionsgrad, welchen illustrationsstil, welches farbliche Design wählen wir?

Schaut euch an, welche Infografik das Designdoppel Hamburg für Adobe und Unicum erstellte!

Zum Unicum-Artikel

ZUR PORTFOLIO-SEITE: INFOGRAFIK PLAKAT

Digitales Graphic Recording – Geht das eigentlich?

digitales Graphic Recording

 

Immer wieder werden wir gefragt, ob man eigentlich das klassische Graphic Recording in eine moderne, digitale Form bringen kann. Und die Antwort ist einfach: Ja, man kann! Doch wie läuft diese besondere Präsentationsform ab, wo liegen die Vorzüge gegenüber dem einfachen Gebrauch von Stift und Papier und welche besonderen Anforderungen muss man beachten?

Digitales Graphic Recording: Anspruchsvoll und effektiv

Graphic Recording, auch Live-Zeichnen oder Scribing genannt ist eine beliebte Technik um auf Events wie Messen, Vorträgen oder Kongressen die wichtigsten Inhalte auf den Punkt zu bringen und anschaulich zu visualisieren. Üblicherweise werden hierfür große Papierformate auf Stellwände gespannt und mit Marken oder anderen Zeichenstiften bearbeitet. Ist ein digitales Graphic Recording gewünscht, kommen dagegen digitale Geräte zum Einsatz. Das geht prinzipiell zwar mit einfachen Mitteln, wie iPads, doch bessere Ergebnisse erzielt man mit speziellen Zeichentablets. Wir vom Designdoppel nutzen das mobile Profi-Zeichentablet Cintiq Companion von Wacom und haben damit gute Erfahrungen gemacht.

Ein digitales Graphic Recording bietet vielfältige Möglichkeiten. Statt einer langen, unhandlichen Papierbahn bekommt der Kunde am Ende einfach Bilder in hoher Auflösung im JPEG-Format, die er sofort weiterverwenden kann, ohne zusätzlichen Aufwand für den umständlichen Digitalisierungs- und Nachbearbeitungsprozess.

 

Außerdem ist eine Live-Übertragung per Beamer möglich – und häufig auch viel komfortabler und für alle Teilnehmer gut sichtbar. Dadurch ist es sogar für uns möglich, mobil mit dem Tablett zwischen verschiedenen Orten, hin- und herzuwechseln und dabei die Resultate live auf den Beamer zu übertragen. Ein weiterer toller Vorteil des digitalen Graphic Recordings: auch eine Videoversion des Zeichenprozesses im Zeitraffer ist möglich und wird von uns angeboten.

Doch bei all diesen tollen Möglichkeiten: ein digitales Graphic Recording durchzuführen ist nicht trivial. Während Papier und Stifte selten ausfallen oder zu Problemen werden, gibt es einige Stolperfallen, sobald Technik ins Spiel kommt. So muss man im Vorfeld besonders genau die technischen Vorraussetzungen und Details klären, damit es keine Probleme während der Veranstaltung gibt. Außerdem empfiehlt es sich, frühzeitig vor Ort zu sein um die Technik zu testen.

Digital wird Normal: Moderne Event Visualisierung per Tablet

Wir vom Designdoppel sind der Meinung: gerade für Events, die Innovation und fortschrittliches Denken ausstrahlen sollen, eignet sich das digitale Graphic Recording besonders gut. Moderne Inhalte benötigen eine moderne Visualisierung. Und für die Teilnehmer und Zuschauer ist so ein live Recording besonders spannend und gehört in der Regel zu den Highlights der Veranstaltung.

 

Awards auf Filmfestival in Weimar und Bratislava

Designdoppel Artikel backup Festival Publikumspreis

 

 

Chicken Cube gewinnt Ekotopfilm Award in Bratislava

Was für ein aufregendes Wochenende! Als wir erfuhren, dass unser 3D Animationsfilm Chicken Cube in die offiziellen Filmauswahl des IFF Ekotopfilm – Envirofilm 2015 vom 25. bis zum 29. Mai 2015 in der Slowakei aufgenommen wurde, freuten wir uns sehr. Dieses internationale Filmfestival mit dem Fokus auf Umwelt und Nachhaltigkeit zeigt schon seit 1974 Spielfilme, Animationsfilme und Dokumentarfilme über die aktuelle und zukünftige Entwicklung, Umweltbedrohungen, nachhaltige Technologien und verwandte Themen. Damit ist Ekotopfilm Envirofilm das älteste und bedeutendste Filmfestival, das sich mit dieser Thematik auseinandersetzt. Außerdem ist es zu einem Treffpunkt für Interessierte weltweit und einem Forum des Austausches über nachhaltige Entwicklung geworden.

Unser im 3D Programm Blender animierter Kurzfilm Chicken Cube, der mit Humor und ohne den erhobenen Zeigefinger als satirische Aufarbeitung das überzüchtete Huhn der Zukunft bewirbt, scheint sogar so gut in das Filmfestival gepasst zu haben, dass er am vergangenen Freitag den Hauptpreis in der Kategorie C („Technology Success Stories“ – technologische Erfolgsgeschichten) gewonnen hat! Über den Gewinn dieses Awards der internationalen Jury sind wir sehr stolz und haben, da wir nicht selbst an der Awards Ceremony auf dem Filmfestival teilnehmen konnten, eine dankende Videobotschaft mit dem Designdoppel und dem 3D gedruckten Chicken Cube aufgenommen und nach Bratislava geschickt. Vielen Dank für diese tolle Auszeichnung!

 

Publikumspreis für Chicken Cube auf backup Filmfestival

Glücklich über die Entscheidung in Bratislava fuhr Renate Pommerening vom Designdoppel über das Wochenende nach Weimar, um Chicken Cube dort auf dem backup Filmfestival persönlich vorzustellen und sich mit anderen Filmemachern zu vernetzen. Backup, das Kurzfilmfestival Weimar, hieß Filmschaffende und filmbegeisterte Zuschauer zum 17. Mal in der Stadt von Goethe, Schiller und Bauhaustradition willkommen. In enger Zusammenarbeit mit der Bauhaus-Universität Weimar und dem Bauhaus-Filminstitut wurden zahlreiche Kurzfilme aus den Kategorien Animation, Dokumentation, Spielfilm und Experimentalfilm in verschiedenfarbigen Programmblöcken zusammengestellt. Chicken Cube lief mit anderen Filmen aus dem Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit am Donnerstag und Freitag im backup Award grün. Am Samstag Abend dann wurden auf der Preisverleihung die Sieger der verschiedenen Kategorien bekannt gegeben. Als dann für den Publikumspreis Chicken Cube und unsere Namen fielen und Renate Pommerening als anwesende Filmemacherin auf die Bühne gebeten wurde, war dies ein überwältigender Moment. Wir sind über so viel Zustimmung der Zuschauer begeistert und danken allen, die für Chicken Cube abgestimmt haben! Das Filmfestival backup hat 2015 zum ersten Mal den backup Collaboration Award ins Leben gerufen, der über Crowdfunding finanziert und mit 2500 € dotiert ist. Nur Minuten später musste Renate noch einmal auf die Bühne – denn die internationale Jury hat unserem Animationsfilm Chicken Cube auch noch eine lobende Erwähnung zugesprochen. Was für ein Tag! Am Sonntag fuhr Renate dann wieder zurück nach Hause – im Gepäck einen großartigen Preis, tolle neue Kontakte und viele schöne Eindrücke und Erinnerungen an das Filmfestival.